Berlin wir kommen ! 1. Mai 2012

Ein Bündnis aus antikapitalistischen und linksradikalen Gruppen ruft für den internationalen Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter am 1. Mai zur revolutionären Demonstration in den Stadtteilen Kreuzberg und Mitte auf. Seit 25 Jahren steht der 1.Mai in Berlin Kreuzberg für eine radikale Ablehnung der herrschenden Zustände und eine konfrontative Kritik an der Staatsgewalt. Tausende Menschen versammeln sich trotz Polizeiterror und Medienhetze jedes Jahr am 1.Mai in Kreuzberg und fordern ein Leben jenseits von Kapitalismus. Regelmäßig kommt es dabei zu militanten Auseinandersetzungen mit der Polizei.
Die 1. Mai-Demonstration im Jahr 2012 beginnt am Lausitzer Platz in Berlin-Kreuzberg. An dieser Stelle nahm die Tradition der Berliner revolutionären 1.Mai-Demos am 1.Mai 1987 ihren Ausgang, als die Berliner Polizei ein alternatives Straßenfest angriff und damit eine Straßenschlacht provozierte. Um 18 Uhr es wird dort ein Konzert mit verschiedenen Bands und politischen Statements geben, im Anschluss wollen wir gemeinsam mit tausenden Menschen aus unterschiedlichen Bewegungen und Ländern von Kreuzberg nach Mitte ziehen.

Ziel ist es, in diesem Jahr den Widerstand gegen das kapitalistische System und seine Folgen in das Berliner Regierungsviertel tragen. Nach 25 Jahren Widerstand im Kiez gegen die Folgen kapitalistischer Wirtschaftsordnung soll der Protest in die Zentren der politischen Macht getragen werden. „Wir tun dies in Solidarität mit dem Widerstand gegen die vor allem von der Merkel-Regierung diktierten Sparmaßnahmen im spanischen Staat, Griechenland, Italien und anderen europäischen Ländern.“, erklärte eine Sprecherin des Bündnis‘.

Die Demonstration soll vom Lausitzer Platz über die Skalitzer Straße, Prinzenstraße, Moritzplatz, Oranienstraße, Rudi-Dutschke-Straße, Kochstraße, Wilhelmstraße, Behrenstraße, Glinkastraße bis Unter den Linden führen. Die Berliner Polizei hat schon angekündigt Teile der Route verbieten zu wollen. Weiter Informationen demnächst.
Repression und Polizeigewalt: Bei der 1.Mai – Demonstration kommt es immer wieder zu Festnahmen und brutalen Polizeiübergriffen. Wenn ihr euch an der Demonstration beteiligen wollt dann verzichtet bitte auf Drogen und Alkoholkonsum, sowie Foto und Videoaufnahmen. Wenn ihr festgenommen werdet oder Festnahmen von Freund_innen beobachtet ruft den Ermittlungsauschuss (Legal Team) an. Er ist unter der Nummer 030 69 222 22 zu erreichen und organisiert euch anwaltliche Betreuung. Bei der Festnahem und auf der Polizeiwache gilt keine Aussagen an Staat und Justiz. Alles was ihr sagen solltet ist euren Namen und eure Addresse, aber darüber hinaus keine Aussagen. Für Informationen zum Umgang mit der Polizei in Deutschland informiert euch auf: http://rotehilfegreifswald.blogsport.de/dokumente/





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